Endlich ist sie da: die Verkehrsauskunft Österreich!

03.07.2014

Ab sofort immer alles im Blick.

Auf Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie wurde die VAO entwickelt. Am 3. Juli 2014 präsentierte Bundesministerin Doris Buers gemeinsam mit den VAO-Partnern diese erstmals der Öffentlichkeit. Am Podium vertreten waren weiters Renate Brauner, Wiener Vizebürgermeisterin und Öffi-Stadträtin, Salzburger Landesrat Hans Mayr, Niederösterreichischer Verkehrslandesrat Karl Wilfing, ÖBB-CEO Christian Kern, ASFINAG-Vorstand Alois Schedl und ÖAMTC-Verbandsdirektor Oliver Schmerold.

Diese Art der Kooperation ist einzigartig in Europa. Erstmals werden alle punktuellen Verkehrsinformationen, die bereits zur Verfügung stehen, gesammelt und verknüpft. Dadurch entsteht eine österreichweite Verkehrsauskunft, die Straße, Schiene, Bus, Rad und Fußwege gleichermaßen und gleichberechtigt ausgibt. „Ich bin stolz auf diese Zusammenarbeit“, betont Bundesministerin Doris Bures, „die VAO ist ein weiterer Baustein, das Gesamtverkehrsangebot attraktiver, umweltfreundlicher und effizienter zu gestalten.“

Mehr Information und Qualität für die VerkehrsteilnehmerInnen

Die Definitionen von Individualverkehr und Massenverkehr verschwimmen immer mehr, im Mittelpunkt steht auch bei der VAO der individuelle Verkehr. „Ich bin gegen eine Verkehrspolitik mit erhobenem Zeigefinger“, sagt Verkehrsministerin Burses, „vielmehr will ich, dass die ÖsterreicherInnen ein gutes und breites Verkehrsangebot vorfinden und frei wählen können“. Die VAO ist aber nicht etwa eine österreichische Version von Google, sie ist besser! Hier sind sich alle Beteiligten einig. Die VAO vereint nicht nur kostenlos alle Infos für alle Verkehrsträger, sie bietet Echtzeitinformation, wie Meldungen über Stau und Baustellen, sie liefert punktgenaue Informationen auch im niederrangigen Straßennetz, unterstützt bei Anschlussrouten und Umsteigemöglichkeiten und integriert zusätzliche Infos wie Angebote zu Car-Sharing, Park & Ride und ermöglicht dadurch eine grünere Mobilität.

Eine komplexe und wichtige Lösung, die ihresgleichen im internationalen Vergleich sucht

Die VAO wurde auf Initiative des BMVIT gemeinsam von ASFINAG, ÖBB, ARGE ÖVV, ITS Vienna Region, Land Salzburg und ÖAMTC entwickelt. Ziel war es, das österreichische Verkehrssystem sicher, effizienter und umweltfreundlicher nutzen zu können. Ein so komplexes Vorhaben und die Vielzahl an Partnern bringt auch die eine oder andere Herausforderung mit sich. Umso beeindruckender ist das Ergebnis: Diese nationale Verkehrsauskunft ist einzigartig in Europa. Sie orientiert sich an den modernen Lebensstilen und Bedürfnissen der BürgerInnen, indem sie eine verlässliche Entscheidungsgrundlage und Informationsquelle liefert und  alle Informationen gleichberechtigt  zur Verfügung stellt. Dies passiert im gewohnten Umfeld, da die VAO nicht über eine eigene App oder Website abrufbar ist, sondern als Grundlage bereits existierender Services und Websites herangezogen wird. Das Entscheidende dabei ist, dass alle VAO-Partner auch alle Verkehrsauskünfte anbieten – so muss sich der Endkunde auch nicht an ein neues Service gewöhnen, sondern kann die ihm bekannten Dienste weiter verwenden und bekommt noch mehr Information und Qualität geliefert.

Facts & Figures

Folgende Services funktionieren bereits mit VAO:

  • asfinag.at/routenplaner
  • maps.oeamtc.at
  • anachb.at
  • routenplaner.vor.at
  • verkehrsauskunft.salzburg.gv.at. 

Die VAO vereint

  • 2.476.009 Adressen
  • 8.269 Kilometer Schiene
  • 66.650 Haltestellen
  • 243.185 Kilometer niederrangiges Straßennetz
  • 2.178 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen
  • 3.708 Fahrrad-Abstellanlagen
  • 543 Verkehrskameras
  • 986 Park & Ride Anlagen
  • 705 Parkplätze, Parkgaragen und Raststätten

VAO-Video