Urban Innovators Challenge: Last but not least das Elektroleichtfahrzeug

11.08.2014

Steckbrief:

  •         Idee: Elektroleichtfahrzeug das die Lebensqualität und Mobilität im
            urbanen Raum nachhaltig verbessert
  •         Interviewpartner: Oskar v. Hanstein
  •         Durch das  Coachingprogramm der Urban Innovators Challenge
            konnten sie sich weiter vernetzen, neue Einblicke von Spezialisten
            erhalten und während des gesamten Programms mit einem breiten
            Publikum diskutieren.

Wohin soll es mit eurer Idee/Lösung gehen?

Die Menschen sehen großen Bedarf in der nachhaltigen Verbesserung Ihrer
Lebensumstände in den Städten. Jeder kann und will was tun und wir wollen
Sie mit unseren Ideen dabei unterstützen. Derzeit setzen wir in der urbanen Mobilität an und möchten mit unseren Produkten den Menschen ein Tool in die Hand geben, mit denen Sie Ihren Alltag einfacher und mit mehr Spaß gestalten und verbessern können. Ein in erster Linie egoistischer Gedanke, der aber dem gesamten Stadtgefüge zu Gute kommt. Eine Win-Win - Situation sozusagen. Private sowie Geschäftskunden wollen wir beiderseits begeistern. Aber auch Politik und Gesellschaft dafür sensibilisieren, um auf breiter Basis Möglichkeiten für die Verwirklichung nachhaltiger Konzepte in den Städten zu sorgen.
Die Einstellung zu einem Produkt verändert sich im Laufe seines Benutzerlebens. Man erkennt Fehler, genießt gewisse vorhandene Features oder wünscht sich Neue. Am Schluss stellt man sich die Frage: Würde man das Produkt nochmals kaufen? Und da wollen wir unbedingt ein Ja! hören. Das nächste Ziel ist nun ein marktfähiger erster Prototyp. In einer Kleinserie
möchten wir in intensiver Auseinandersetzung mit den Nutzern das Fahrzeug
weiter verbessern und zur Marktfähigkeit bringen.

Wie seid ihr auf Ihre Idee gekommen, was waren bisherige Meilensteine für Euch?

Ursprünglich ging die Idee auf einen Botenfahrer/Gesellschafter eines Botendienstes zurück, der mit den bisherigen Mobilitätslösungen am Markt nicht zufrieden war, da damit deren Anforderungen nicht abgedeckt werden konnten. Durch diverse Forschungsprojekte konnten wir das Fahrzeugkonzept weiterentwickeln und in Funktionsmodellen testen.

Wie hat das Team zusammengefunden?

Wir sind uns auf einem Workshop auf der WU für Entrepreneurship & Innovation begegnet. Damals ging es um innovative Lenksysteme und Fahrerassistenzsysteme für die Autos der Zukunft in Zusammenarbeit mit Magna. Die Chemie hat gestimmt, wir haben uns gut verstanden und unser Projekt fand großen Anklang. Uns eint eins: Wir möchten hervorragende Produkte auf den Markt bringen, die über lange Zeit von den Menschen gerne verwendet werden sollen. Das liegt uns sehr am Herzen.

Was erwartet Ihr Euch von Alpbach und was dürfen wir uns von Euch in
Alpbach erwarten?

Am besten ist, man erwartet sich nichts, dann ist man immer auf Alles
vorbereitet. Mal im ernst: Für uns ist diese Veranstaltung eine große Ehre, viele Denker und Macher und Entscheider sind dort, die Ihre Profession ernst nehmen. Das tun wir auch. Wir wollen mit internationalen Entscheidern Kontakt aufnehmen um länderspezifische Mobilitätsbedürfnisse zu besprechen, und um aufzeigen wo wir mit unseren Lösungen helfen können. Wir werden Alles geben, um die Zuhörer für unser Projekt zu begeistern und Ihnen ein umfangreiches Bild zu geben, um Ihnen zu zeigen, dass wir den Menschen passende Tools zur Verfügung stellen können. Trotz allem, soll ja auch Unterhaltung für die Menschen nicht zu kurz kommen. Wir werden sicher nicht nur Fakten aneinander hängen. Wir wollen, dass für Jeden was dabei ist, um die Menschen für unser Produkt zu begeistern. Sei es für den Entscheider, den Investor oder den Meinungsbildner.