ICCVE Nachbericht

26.11.2014

„Die Zukunft der Mobilität ermöglicht durch vernetzte automatisierte Fahrzeuge“ war Thema der Konferenz. Die Industrie diskutierte die gesetzlichen Bedingungen für den Einsatz von vernetzten Fahrzeugen im Alltagsverkehr und in technischen Sessions wurde den verschiedenen Aspekten des Themas, wie der Einsatz von C-ITS-Technologien auf dem EU-Korridor von Rotterdam (NL) über Franfurt (DE) nach Wien (AT) präsentiert und diskutiert. Ergänzt wurde die Konferenz durch die Ausstellung von Best Practice-Lösungen im Bereich vernetzter Verkehr von Industrieunternehmen wie SWARCO, KAPSCH, SIEMENS, ASFINAG und Forschungsinstitutionen wie dem Technikum Wien, dem Virtual Vehicle Center, Graz oder der Galileo Agency (GSA).

„Der Einsatz vernetzter/autonom gesteuerter Fahrzeuge wird einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion von Unfällen mit Verletzten und Toten auf allen Verkehrsträgern, insbesondere auf der Straße leisten. Es geht daher in dieser Konferenz nicht nur um die Darstellung der wissenschaftlich/technologischen Entwicklungen sondern auch um die Neugestaltung der organisatorisch/rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Mobilität der Zukunft“, betonte Konferenz-Vorsitzender Dr. Reinhard Pfliegl. Die jährlich  stattfindende ICCVE Konferenz – nach Peking 2012, Las Vegas 2013, Wien 2014, Shenzen 2015 – hat sich zur Aufgabe gemacht diese Entwicklung nachhaltig zu unterstützen.

In der Kongresswoche wurden durch viele Beiträge von ExpertInnen und Fachvorträge folgende drei Themen als wesentlich für die Zukunft bestätigt.

Der Trend, dass bisher getrennte Forschungsbereiche für vernetzte Fahrzeuge einerseits und Automatisierung im Verkehr andererseits immer enger zusammenwachsen und in Zukunft wahrscheinlich verstärkt als Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte gemeinsam bearbeitet werden.

Im Bereich C-ITS wird nicht nur die Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation (V2V) als Technologie, sondern auch der Bereich Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation (V2I und I2V) einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung im Verkehr leisten, und dies wurde auch in den ersten Feldversuchen weltweit bestätigt.

Der Einsatz der Technologie von C-ITS im Alltagsverkehr ist zwar zuverlässig, aber das „richtige Paket von Anwendungen“ das auch den EndnutzerInnen von Beginn an Vorteile bringt und ihnen attraktiv erscheint noch nicht festgelegt ist und daher am besten in ausgedehnten Testphasen erprobt wird. Für diese nächste Phase ist eine offene Kooperation vieler Partner erforderlich.