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Live-Demos bei EDITS-Abschlusskonferenz

18.12.2014

Ziel des 2012 gestarteten EDITS-Projekts war es, interoperable, multimodale Reiseinformationsdienste in Zentraleuropa durch grenzüberschreitenden Daten- und Informationsaustausch zur verbessern. Die präsentierten Ergebnisse nach 30 Monaten Projektlaufzeit veranschaulichten die Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten. In Summe wurden zehn verschiedene Apps und Webserivces entwickelt, die sowohl grenz- und länderübergreifende Lösungen als auch multimodale und straßenfokussierte Angebote beinhalten. Konkret kamen die  Pilotprojekte aus der CENTROPE-Region mit Partnern aus Österreich, Slowakei, Tschechien und Ungarn, weiters aus einem Konsortium der Nachbarländern Österreich-Italien-Slowenien und einer Kooperation der benachbarten Regionen Modena und Ferrara in Italien.

Gemeinsame Spezifikationen bringen Mehrwert für Betreiber und Benutzer

Der erste wichtige Schritt im EDITS-Projekt war die Definition der gemeinsamen Spezifikationen für den Datenaustausch. Ziel war es, Bestehendes zu nutzen und zu verbinden, um einen Mehrwert zu generieren, der kostengünstig umgesetzt werden kann. Dies beinhaltete auch Spezifikationen für den Austausch von GIS-Daten, um zu Grunde liegende Verkehrsinfrastrukturdaten der Partnerregion nutzen zu können. Weiters wurden Spezifikationen für zusätzliche Daten und Informationen festgelegt, um multimodale Verkehrsinformationen generieren zu können. Die rund 80 Teilnehmer der Abschlusskonferenz waren sich einig, dass Projekte wie EDITS maßgeblich dazu beitragen, gemeinsame Lösungen für Europa zu entwickeln und gleichzeitig bereits erworbene Kenntnisse regionaler Gegebenheiten miteinbeziehen zu können.

Über EDITS

Das Projekt EDITS (European Digital Traffic Infrastructure Network for Intelligent Transport Systems) beschäftigt sich mit grenzüberschreitenden  Informationsdiensten für Reisende. Basierend auf einer harmonisierte System-Architektur und gemeinsamen Spezifikationen für den Austausch von Verkehrs- und Reiseinformationsdaten über Landesgrenzen hinweg  wurden grenzüberschreitende Reiseinformationsdienste umgesetzt, mit dem Ziel  die Mobilität mitteleuropäischer BürgerInnen zu verbessern und zu unterstützen.

EDITS wurde im Rahmen des CENTRAL EUROPE-Programms umgesetzt, welches vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert wird. Das Projektteam besteht aus 13 Partnern aus fünf europäischen Ländern (Österreich, Tschechien, Ungarn, Italien und die Slowakei) und wurde von AustriaTech, einer Tochtergesellschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie, koordiniert. Die Projektlaufzeit betrug 30 Monate (Oktober 2012 bis Dezember 2014), das Gesamtbudget belief sich auf € 2,42 Millionen.

Weitere Informationen und Details zu den entwickelten Applikationen finden Sie hier.