© Linking Danube

Linking Danube: Mulitmodale Journey Planung Services

22.03.2018

Multimodale Reiseinformationsdienste und Routenplaner wie AtoB Ljubljana in Slowenien, AnachB Routenplaner in Österreich, Utvonalterv in Ungarn und viele andere informieren Reisende über die Einzelheiten ihrer Reise sowie über das geeignetste Transportmittel. Die meisten dieser Reiseinformationssysteme sind in einem städtischen oder regionalen Kontext entstanden und sind daher auf lokale und regionale Verkehrsmittel beschränkt und enthalten nur wenig grenzüberschreitende Information oder Daten über Bedarfsverkehre. Das LinkingDanube Projekt adressiert dieses Problem, indem es die weitgehend isolierten Systeme grenzüberschreitend verknüpft. LinkingDanube wird vom INTERREG Danube Transnational Programm der EU gefördert.

 

Linking Services

LinkingDanube baut auf dem Konzept der "Verknüpfung von Diensten" über eine gemeinsame, offene Anwendungsprogrammierschnittstelle (OpenAPI) auf. Die OpenAPI ermöglicht den Diensten, miteinander zu kommunizieren und Routing-Ergebnisse auszutauschen, ohne die Daten der anderen Systeme zu integrieren. Daher ist „linking services“ ein dezentraler Ansatz, bei dem die Daten in den lokalen Quellsystemen vorgehalten und gepflegt werden. Dennoch ist ein Integrator notwendig, der die Anfragen und Antworten zwischen den kommunizierenden Systemen bearbeitet und schließlich zu einem Endergebnis für den Reisenden zusammenführt. Grundsätzlich könnte diese Funktion auch von den lokalen Systemen übernommen werden. In LinkingDanube wird ein zentraler Knoten der sogenannte „Danube Region Journey Planner“ entwickelt der diese Integratorrolle im Rahmen des Projekt-Piloten übernimmt und die technische Machbarkeit von „linking services“ demonstriert.

 

Linking Danube Konzept

Ein erster Output des Projekts ist das sogenannte LinkingDanube-Konzept zu transnationalen, multimodalen Reiseinformation für umweltfreundliche Verkehrsträger im Donauraum. Das LinkingDanube-Konzept fasst den technischen Ansatz (wie die Systemarchitektur und die verwendeten Standards) für Projektexterne zusammen. Der Zweck des LinkingDanube-Konzepts besteht darin, den technischen Ansatz für interessierte Dritte aufzubereiten, um es auch anderen Reiseinformationsdiensten zu ermöglichen an diesem Ansatz teilzuhaben.

Das Konzept enthält allgemeine Aspekte, die bei der Verknüpfung von Reiseinformationsdiensten zu beachten sind, eine Einführung in den CEN / TC 278-Standard "Öffentlicher Verkehr - Offene API für verteilte Reiseplanung" und deren Verwendung innerhalb von LinkingDanube sowie die Projekt Use Cases, die Systemarchitektur und OpenAPI Spezifikation.

Das Konzept dient sowohl als Input für die technische Entwicklungsarbeit innerhalb von LinkingDanube die nun startet als auch für die Nutzung durch Projektexterne. Das LinkingDanube-Konzept wird im Mai 2018 über die LinkingDanube-Website sowie über EUSDR-Kommunikationskanäle öffentlich zugänglich sein. Bitte folgen Sie unserer Website und abonnieren Sie unseren Newsletter um informiert zu bleiben.
 

EU-Förderung:
The project is funded by the European Regional Development Fund (ERDF), Instrument for Pre-Accession Assistance II (IPA II) and European Neighbourhood Instrument (ENI).

Kontakt:
Bettina Neuhäuser, project manager

Mehr Informationen finden Sie hier auf der Linking Danube Website.

Projektpartner: