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TRA2018: SchülerInnen gestalten Fortbewegungsmittel der Zukunft

21.03.2018

Anlässlich der größten europäischen Verkehrsforschungskonferenz, der Transport Research Arena TRA, vom 16.-19. April 2018 in Wien, finden vorab in Kooperation mit dem ScienceCenter-Netzwerk (SCN) Workshops mit SchülerInnen statt. Fünf Schulklassen machen sich Gedanken über die Mobilität der Zukunft: Wie sieht ein Fortbewegungsmittel der Zukunft aus, was muss es können, wer nützt es, welche Materialien werden zum Bau verwendet und woher kommt die Energie zum Antrieb? Auf der TRA 2018 selbst präsentieren dann ausgewählte SchülerInnen ihre Ideen und diskutieren diese mit ExpertInnen.

Move-On und die Zukunft der Mobilität

Das vom SCN entworfene Spiel Move-On eröffnet den Einstieg für die SchülerInnen zum Thema Mobilität der Zukunft. An mehreren Tischen zu je acht bis zehn SchülerInnen und einer Person als ExplainerIn knüpft Move-On an Alltagssituationen und eigene Erfahrungen der SchülerInnen an. Das Spiel besteht aus einem Spielbrett, Figuren und Eigenschafts-Kärtchen, die beim Entwickeln des Fortbewegungsmittels zu berücksichtigen sind. Darauf aufbauend werden Zukunftsmodelle der Mobilität entwickelt. Themen wie Sicherheit, alternative Energieformen, Datenaustausch stehen im Mittelpunkt der Diskussion, die während des Spiels geführt wird.

TRA Team on Tour bei einem Workshop

Das TRA 2018 Team war bei einem Workshop dabei und schaute den SchülerInnen beim Diskutieren und Entwickeln über die Schultern. Von „Nicht-Veganen Rollschuhen“ über ein „Smart-Auto“ bis hin zu einem „Flying Cart“ präsentierten die SchülerInnen ihre Entwürfe. Gemeinsam war allen Entwürfen, dass sich die SchülerInnen Gedanken gemacht haben über Lenkerberechtigung, benachteiligte Benutzergruppen wie Nicht-Sehende, Nicht-Hörende oder auch ältere Menschen sowie über recycelte Materialien, die zum Bau des Fortbewegungsmittel zu verwenden sind. Bis auf einen Entwurf waren in allen anderen Entwürfen Personen zur Steuerung des Fahrzeuges vorgesehen. Autonomes Fahren und Sicherheitsaspekte standen während der Präsentation der Entwürfe seitens der SchülerInnen nicht zur Diskussion und der Fokus lag eindeutig auf dem Fortbewegungsmittel Auto. Der knappen Parkplatzsituation in Städten waren sich die SchülerInnen bewusst – so waren mehrere Entwürfe zerlegbar oder zusammenfaltbar, um platzsparend abgestellt zu werden, aber auch beliebig erweiterbar, um je nach Anlass zusätzlich Sitz- und Stauplatz im Fahrzeug zu schaffen.

Bleibt spannend, welche Vorstellungen zur Mobilität der Zukunft dann auf der TRA 2018 in der Interaktiven Zone auf der Bühne mit ExpertInnen präsentiert und diskutiert werden.