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Staatspreis Mobilität 2017: knapp 80 Einreichungen in vier Kategorien

16.10.2017

Für den Staatspreis Mobilität 2017 sind insgesamt 78 Projekte für das Verkehrssystem der Zukunft eingereicht worden. Eine Jury, bestehend aus elf internationalen ExpertInnen, wählte aus allen eingereichten Ideen zwei bis drei Nominierte pro Kategorie aus. Dabei reicht die Bandbreite der Einreichungen von den Bereichen öffentlicher Verkehr über die Luftfahrt bis hin zur Flussschifffahrt.

 

Nominierte Projekte

 

Kategorie "Forschen. Entwickeln. Neue Wege weisen."

  • Dependable Embedded Wireless Infrastructure: eingereicht vom Forschungszentrum VIRTUAL VEHICLE. Dabei handelt es sich um die Entwicklung von Standards für Drahtlosverbindungen von Straßenverkehr, Eisenbahn, Luftfahrt und Gebäuden.
  • H2-Mobility: eingereicht von der TU Graz. Diese Einreichung beschäftigt sich mit der Herstellung von Wasserstoff-Treibstoff
  • CONEXUS: eingereicht von KTM-Technologies. Das Projekt behandelt die Entwicklung von neuen Leichtbaumethoden für den Bau von Verkehrsmitteln.

 

Kategorie "Wertschöpfung steigern. Märkte erschließen."

  • Kreisel Akku: eingereicht von Kreisel Electric. Der Kreisel-Akku löst Reichweitenprobleme im Bereich der Elektromobilität.
  • AD-Mega-Validation: eingereicht von AVL List. Dabei handelt es sich um eine virtuelle Testplattform für selbstfahrende Autos, in der innerhalb einer Woche die Distanz von der Erde zum Mond und wieder zurück simuliert werden kann.
  • Cargometer: eingereicht von Cargometer GmbH. Diese Einreichung beschäftigt sich mit der vollautomatisierten Vermessung von Fracht am fahrenden Gabelstapler.

 

Kategorie "Betreiben. Nutzen. Lernen."

  • TIM: eingereicht von Holding Graz. Dabei handelt es sich um eine Online-Mobilitätsplattform der Stadt Graz, die öffentlichen Verkehr, Rad, Fußverkehr, E-Carsharing, Leihwagen, E-Taxi und Informationen über Ladestationen kombiniert.
  • WAMS: eingereicht von Via Donau. Diese Einreichung behandelt ein Managementsystem für die Wasserstraßeninfrastruktur auf der Donau.
  • SAXFRA: eingereicht von Austro Control. In Kooperation mit Slowenien wurde ein "Free Route"-Luftraum geschaffen, der kürzere Flugstrecken als die bisherigen Luftstraßen ermöglicht.

 

Kategorie "Zukunftspotenzial entfalten."

  • SI-Anode für E-Kfz: eingereicht vom Austrian Institute of Technology. Hierbei handelt es sich um eine Dissertation über Optimierung der Energiespeicherung bei Elektroautos.
  • Aircraft-Icing 4.0: eingereicht vom Österreichischen Institut für Vereisungswissenschaften in der Luftfahrt. Dabei geht es um ein neues Verfahren, um die Vereisung von Flugzeugteilen zu untersuchen.

 

Die SiegerInnen auf der TRA 2018


Bei der diesjährigen, neunten Ausgabe des Staatspreises Mobilität gibt es für die GewinnerInnen neben dem Preis noch einen besonderen Bonus: Sie bekommen die einmalige Gelegenheit, sich auf der Transport Research Arena (TRA) vor einem internationalen Publikum zu präsentieren. Die größte Verkehrsforschungskonferenz Europas findet von 16. bis 19. April 2018 in Wien statt.

 

Staatspreis Mobilität 2017


Der Staatspreis wird am 27. November 2017 im Museum für angewandte Kunst (MAK) im Rahmen eines Festakts übergeben. Ziel ist es, "den Verkehr umweltfreundlicher, bequemer und sicherer zu machen. Mit dem Staatspreis Mobilität rücken wir jene Konzepte und Projekte ins Rampenlicht, die dazu einen Beitrag leisten.", so Verkehrsminister Jörg Leichtfried.


Details zu den Einreichungen und zum Staatspreis Mobilität finden Sie hier in einer Aussendung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit).