Workshop: Saubere Energie im kommunalen Verkehr

16.03.2016

In Graz und Salzburg werden Verkehrs-, Energie- und UmweltreferentInnen in die lokalen Planungen für die Erstellungen des Nationalen Strategierahmens zu alternativen Kraftstoffen im Verkehr einbezogen.

Die Steigerung der Luftqualität und die Verringerung der Umweltbelastung durch den Verkehr, sind dringende Herausforderungen für zukünftige Mobilität. Mit dem Weißbuch Verkehr hat die EU-Kommission ambitionierte Zielsetzungen vorgegeben, die auch immer mehr Länder und Kommunen übernehmen: so soll bis 2030 die Nutzung mit konventionellem Kraftstoff betriebener PKW im Stadtverkehr halbiert und bis 2050 vollständig abgeschafft sein. Außerdem soll bis 2030 in städtischen Zentren die Logistik im Wesentlichen CO2-frei ablaufen. Der Einführung nachhaltiger Kraftstoffe und Antriebssysteme kommt bei der Erreichung dieser Ziele eine große Bedeutung zu. Daher wurde im Oktober 2014 eine neue EU-Richtlinie (2014/94/EU) erlassen, die in Österreich die Entwicklung eines Nationalen Strategierahmens für die Marktentwicklung alternativer Kraftstoffe im Verkehr und den Aufbau entsprechender Infrastrukturen bis November 2016 erfordert. Dieser gemeinsam von den Bundesministerien für Verkehr, Wirtschaft und Umwelt zu erstellende Strategierahmen soll insbesondere auch die Interessen regionaler und lokaler Gebietskörperschaften mit einbeziehen. 2015 wurden daher unter anderem Workshops mit Verbänden, betroffener Industrie und Ministerien zu den alternativen Kraftstoffen Elektrizität, CNG, Wasserstoff und LNG veranstaltet. Gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierung wurden Arbeitstreffen mit den betroffenen Referaten und weiteren Interessensgruppen in allen neun Bundesländern durchgeführt, die sich insbesondere auf die Thematik der Bauordnungen und Genehmigungsverfahren fokussiert haben. 2016 sollen verstärkt Städte und Gemeinden mit einbezogen werden.


Die Grundfrage des Workshops ist daher, wie es gelingen kann, den Anteil an alternativen Antrieben
in Fahrzeugflotten wesentlich zu erhöhen – ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Elektromobilität.

  • Welche ordnungspolitischen Anreize und Maßnahmen können auf kommunaler, Landes- und Bundesebene gesetzt werden?
  • Welche Erfahrungen gibt es bereits?
  • An welchen Anpassungen arbeiten Bundesländer und der Bund?

Wann und wo: 31.3.2016, 11.30-17.00 Uhr in Graz
                         21.4.2016, 09.30-16.30 Uhr in Salzburg

Um Anmeldung bis 10. April wird per E-Mail an cleancities(at)austriatech.at gebeten.

Weitere Informationen für den Workshop in Graz

Weitere Informationen für den Workshop in Salzburg